16.11.2020

HubSpot CMS - Ein Erfahrungsbericht

Wir können es gleich vorweg nehmen: wir sind begeistert vom neuen HubSpot CMS. Woher diese Begeisterung kommt und welche Erfahrungen wir gemacht haben, erklären wir ausführlich in diesem Bericht aus Sicht des Anwenders und Website-Betreibers. Der Beitrag richtet sich einerseits an bestehende Hubspot Kunden und andererseits auch an interessierte Unternehmen, welche mit HubSpot starten wollen.

hubspot-cms-logo

Wenn eine Marketing Automation Lösung die CMS Branche aufmischt

Jahrelang haben wir mit verschiedensten CMS (Content Management System) Lösungen gearbeitet und diese für unsere Kunden installiert, konfiguriert und betrieben. Egal ob kostenlose- (Open Source) oder Lizenz-Lösungen, in über 20 Jahren Internet-Business hat sich der Markt jedes Jahr wieder neu erfunden und Lösungen kamen und gingen. Einige sind geblieben und begleiten den Markt auch heute noch. Wieso also sollte Hubspot als Marketing Automation Lösung auch CMS in seine Suite integrieren? Auf den ersten Blick macht das (noch) keinen Sinn, aber bei genauerer Überlegung und mit dem Blick aus der Vogelperspektive nimmt das Ganze eine klarere Form an und die zusätzlichen Möglichkeiten eröffnen sich.

Da wir als Unternehmen die digitale Revolution seit 1999 leben und lieben war der Entscheid für den Einsatz des Hubspot CMS schnell gefällt und die Lizenz-Erweiterung als bestehender Hubspot-Partner war mit wenigen Klicks erledigt.

 

Der Beginn der unbegrenzten Möglichkeiten

Aller Anfang ist schwer, so sagt man, aber das kann man vom Hubspot CMS nicht sagen, denn es macht sich eher immer grösser werdendes Interesse breit und es eröffnet sich ein Meer an Möglichkeiten. Zugegeben als langjährige Website- und CMS-Experten fällt dies sicherlich auch etwas einfacher. Das Ziel war die Neuumsetzung der eigenen Website und des integrieren Blogs.

Nachdem das Inhalts- und Struktur-Konzept erarbeitet war musste ein Design her. Und hier kommt schon schon ein erster Pluspunkt von Hubspot: die Templates. Hubspot bietet kostenlose Templates. Wem dies nicht genügt kann über den Hubspot Marketplace auf Shopping-Tour gehen und sich ein Template einkaufen. Die Preise sind für den Umfang der Lieferung total in Ordnung und liegen um die $ 1’000. Bedenkt man, was man bezahlen würde für eine Template-Entwicklung ist dieser Preis sogar sagenhaft preiswert. Die Templates bieten eine Vielzahl verschiedener Templates (Seiten-Vorlagen), mit einzelnen Modulen, welche innerhalb der Seiten eingesetzt werden können sowie Elemente für den Blog oder Shops.

Für Entwickler sehr interessant: Diese Templates können per Programmierung angepasst und erweitert werden. Und wer alles von Grund auf selber machen will, der wird ebenfalls glücklich.

 

Drag & Drop von einem anderen Stern

Die Drag & Drop-Funktionen in solchen Systemen ist zwar noch nicht bei allen vorhanden, aber auch nicht neu. Was aber das Hubspot CMS bietet, ist fantastisch und verblüfft durch die Einfachheit und die intuitive Handhabung. Okay, es gibt ein paar kleine Stolpersteine, aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Also los, eine neue Seite anlegen, Vorlage dazu wählen und bereit steht die (noch) leere Seite. Nun kommen die Module zum Zuge. Dies sind Objekte, welche aus verschiedenen Elementen wie Text, Links, Bilder etc. bestehen und einfach per Drag & Drop in die Seite gezogen werden und mit Inhalten gefüllt werden. Egal ob untereinander oder nebeneinander, egal ob ganz Breite oder nur über die Inhalts-Breite, egal ob zwei- oder dreispaltig, alles geht und funktioniert.

hubspot-cms-drag-drop

Ein weitere Pluspunkt ist die gemeinsamen Module, welche zentral verwaltete Module sind. So lässt sich zum Beispiel ein Download-Button für die Preisliste zentral verwalten und auf verschiedenen Seiten platzieren. Bei einer Preisänderung lässt sich diese somit an einem zentralen Ort aktualisieren.

 

Smarte Objekte für clevere Inhalte

Richtig erst interessant wird es, wenn die “intelligenten” Module eingesetzt werden. Hier handelt es sich um Module, welche mittels sogenannten Smart Rules mit Intelligenz versehen werden. Zum Beispiel lässt sich der Inhalt je nach Länderherkunft des Website-Besuchers individuell verändern und die jeweils passende Länder-Anschrift erscheint. Hierbei wird nun zum ersten Mal ersichtlich, wieso das integrierte CMS Sinn macht, denn im Zusammenspiel mit CRM und Automatisierungen eröffnen sich unzählige Möglichkeiten, die Website massgeschneidert jedem Besuchern einzeln anzuzeigen und natürlich so langfristig die Anfragen und andere Conversions merklich zu steigern.

 

Optimieren - Hubspot dein Freund und Helfer

Hubspot bietet einen Bereich nur für die Optimierung jeder einzelnen Seite. Hier wird geprüft, ob die Inhalte technisch korrekt integriert (z.B. Bildgrössen, korrekte Links) sind und ob die Seite den Vorgaben für ein optimales Suchmaschinen-Ranking (SEO) genügen. Auch ein mobile Check darf nicht fehlen. So erhält der Redaktor ein umfassendes und visuelles Feedback über seine Arbeit und falls etwas nicht passt, gibt Hubspot gleich die notwendigen Korrektur-Empfehlungen ab. Mit diesem guten Gefühl, alles richtig gemacht zu haben, kann die Seite veröffentlich werden, entweder sofort oder geplant auf einen bestimmten Zeitpunkt.

 

Blog mit Aufholpotential

Das Blog-Modul von Hubspot kann nicht mit den Möglichkeiten des Benchmarks Wordpress mithalten. Hier hat Hubspot ganz klar noch Potential um Aufzuholen. Trotzdem bietet der Blog alles Wichtige, was es braucht und schliesslich sind es nicht die Funktionen, welche einen tollen Blog ausmachen, sondern bekanntlich vor allem der Inhalt.

 

Aufschaltung - Start-Freigabe erteilt

Die Aufschaltung einer Website klingt für den Leien einfach, ist es aber im Detail ganz und gar nicht, schon gar nicht, wenn es darum geht, ein bestehendes und langjährig aufgebautes Ranking zu behalten. Doch hier bietet Hubspot die notwendigen Werkzeuge aus einer Hand und die Aufschaltung mit dem notwendigen Fachwissen sind unerwartet einfach. Die Integration der Google Tools wie Analytics, Ads und Search Console sind dann noch die Zugabe im gesamten Launch-Prozess und fühlen sich eher wie die Kür an als die Pflicht.

 

Fazit und Ausblick

Das Fazit ist eindeutig und in dieser Eindeutigkeit ehrlicherweise nicht erwartet worden: Fantastisch! Es macht Spass mit dem Hubspot CMS zu arbeiten, die Technik hemmt nie und die intuiutive Handhabung macht den Weg frei, ganz nach dem Motto “freedom to create”. Würde man das Hubspot CMS als separates CMS betragen, wäre das Fazit “sehr gut”. Als Element einer gesamten Marketing Automation Lösung ist es “fantastisch” und eröffnet für Unternehmen neue Möglichkeiten in der Steigerung der digitalen Wettbewerbsfähigkeit, fördert den Verkauf und kann vieles Automatisieren, sodass interne Prozesse optimiert werden.

 

remo-schilligerÜber den Autor: 
Remo Schilliger gibt Ihnen gerne die Begeisterung weiter und bespricht mit Ihnen den erfolgreichen Einsatz von HubSpot und welche Marketing Automationen Sie in Ihrem Unternehmen anpacken können. 

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